„Der fliegende Holländer“

„Das Ziel ist nie ein Ort, sondern eine neue Betrachtungsweise.“ – Henry Miller –

Ein Geisterschiff, verflucht, auf offener See umher zu irren, ohne jemals einen Hafen anzulaufen. Und doch treffen wir es genau dort, am Hafenkai, als Spiegelung in einer Regenpfütze. Das Schiff, ein hölzernes Gespenst aus Licht und Schatten, das düster aus nebulöser Dunkelheit aufragt und auf den Betrachter herab zu schauen scheint. Verwaschene Reflexionen, die wie Sturm-zerfetztes Segeltuch über der Takelage liegen und die Kombination aus Texturen und Kontrasten, die eine schlichte Wasserspiegelung ins spukhafte verfremden, nehmen uns mit auf eine visuelle Reise zwischen Wirklichkeit und Mythos.

„Der fliegende Holländer“ erhielt 2025 eine ehrenvolle Erwähnung beim „Monochrome Awards“ in der Kategorie „Abstrakt“.  

Nächste Ausstellung:

11.10. bis 18.10.26 (www.kuenstlerarche.de)